<== HOME

Pfarrgemeinderat 
der Pfarre St. Johann Nepomuk, Wien II.


Ergebnisse der PGR-Klausur (19./20. Oktober 2007)
und der PGR-Sitzung vom 27. November 2007

Sie finden hier eine Zusammenfassung der Ergebnisse der diesjährigen PGR-Klausur und der weiterführenden PGR-Sitzung.
Die Visionen und Ziele geben ein Rahmenprogramm für die kommenden 5 Jahre vor.

Gliederung:

• Visionen (Zusammenfassung)

• Konkrete Ziele

• PGR-Klausur: Konkretisierung der Aufgaben des PGR

• PGR-Klausur: Was ist uns wichtig im PGR?

__________________________________________________________________________________

• Visionen - 4 Fragen

- Was wollen wir, dass wir 2012 über unsere Gemeinde sagen können...

- Was wollen wir, dass die Menschen 2012 für ihren Glauben gewonnen haben...

- Was wollen wir, dass die Menschen 2012 über Pfarre und Kirche wissen...

- Was wollen wir, dass die Menschen 2012 in und mit der Pfarre erlebt haben...

Visionen - 4 Fragen
1.
Was wollen wir, dass wir 2012 über unsere Gemeinde sagen können?
Wir wollen eine Gemeinschaft sein, die Jesus als Mitte hat, auf ihn hört und im Gebet sucht.
Daraus schöpfen wir die Kraft, vertrauensvoll und ehrlich miteinander umzugehen, füreinander da zu sein und konkret zu handeln.

=> Details

2. Was wollen wir, dass die Menschen 2012 für ihren Glauben gewonnen haben?
Wir wollen Gott suchen in der
Feier der Liturgie, im Hören auf sein Wort und in der Begegnung mit dem Nächsten.
=> Details

3. Was wollen wir, dass die Menschen 2012 über Pfarre und Kirche wissen?
Sie sollen wissen, dass unsere Pfarre ein offenes Haus ist. Hier wird Gottesbegegnung ermöglicht. Die Pfarre bildet ein soziales Netzwerk, und bietet auch Brücken nach außen.
=> Details

4. Was wollen wir, dass die Menschen 2012 in und mit der Pfarre erlebt haben?
Die Menschen sollen wissen, dass sie in einer offenen Gemeinschaft, die Christus als ihre Mitte sucht, stets willkommen sind, um Freude, Hilfe und Geborgenheit zu spüren.
=> Details

__________________________________________________________________________________

• Konkrete Ziele

- Brücke zu den Menschen - Neue Wege zu den Menschen

- Netzwerk Nächstenliebe

- Gebetsgemeinschaft Pfarre

- Kontakt zu ehemaligen Mitarbeitern

- Altersgruppe 25-40

 

Konkrete Ziele

• Brücke zu den Menschen - Neue Wege zu den Menschen

Wir wollen als Gemeinde Gesprächsbereitschaft signalisieren und Interesse an Gemeindemitgliedern zeigen. Wir wollen neue Wege zu den Menschen suchen.

Konkrete Ideen:
- Offene Kirche: Infoabend => Wie kann ich auf Leute zugehen, ohne
abzuschrecken.

- Pfarrcafé
- Brunch
- Stammtisch
- Kindergarten
- EK-Betreuung
- Babysitting
- Nachhilfe

• Netzwerk Nächstenliebe

Wir wollen ein funktionierendes Angebot an alle Bedürftigen der Pfarre von Pfarrangehörigen bieten.

Konkrete Ideen:
- Nothilfe in der Nachbarschaft, Hilfsdienste, Besuche
- Aktionen (z.B. Aktion Christkind)
- Projekt Jobstart
- Flohmärkte, Sammlungen (zur Finanzierung)

• Gebetsgemeinschaft Pfarre

Wir wollen erreichen, dass innerhalb der nächsten 5 Jahre genügend Raum und Zeit für gemeinschaftliches und persönliches Gebet geschaffen wird, vorhandene Gebetsangebote bekannt gemacht werden, und die Bedeutung von Bibel und Gebet deutlich gemacht werden.

Konkrete Ideen:
- Offene Kirche mit Anbetung als Gemeindeanliegen
- Schaffung eines Gebets-/Meditationsraumes
- Gebet im Gottesdienst
- Bibel/Gebetsbuch in jedem Raum
- Gebet im Pfarrblatt / Newsletter

 

• Kontakte zu ehemaligen Mitarbeitern

Wir wollen den "Ehemaligen" vermitteln, dass wir an sie denken.

Konkrete Ideen:
- Pfarrball und Kirtag: Leute, die innerhalb der letzten 5 Jahre aufgehört haben,  per Brief einladen
- Verabschiedungsaktion (wie Juni 2007)
- Personenevidenz

 

• Altergruppe 25-40

Wir wollen ein Service bieten und sozial-emotionales Netzwerk sein, Anregungen auf breiter Basis geben, wie man sein Leben gestalten kann - in Bezug auf Partnerschaft, Kinder, ..., aber auch für Alleinstehende.

Konkrete Ideen:
- Begrüßungsdienst
- Fördern von Update und Spurensuche
- schwarzes Brett: "Ich biete", "Ich suche" => für Babysitter, Nachhilfe,...
- Partnerschaft: spezielle Gottesdienste für geschiedene, getrennte, junge Paare

 

 

_____________________________________________________________________________

PGR-Klausur
1. Aufgaben des PGR – aus der PGR-Ordnung
(Gruppenarbeiten)

Gesellschaftliche Entwicklungen und Probleme des Alltags zu beachten.
Kontakt zu den der Kirche Fernstehende anzustreben.

 - demographische Entwicklungen
- Flexibil
ität (kurzzeitige Bindung)
- Mobilität
- Diversität
- Multikulturalität
- Wertvorstellungen
- Rollenverteilung:
   Mann – Frau / Karriere – Familie / Patchworkfamilie / Singles
- Betreuung vor und bei Kirchenaustritt
- Beginnzeiten
- Wochenende
- Jahreszeiten
- persönliche Begleitung in Krisen durch Laien, die sich dafür anbieten

 

Die Pfarrgemeinde hat die besondere Lebenssituation der verschiedenen Gruppen in der Pfarrgemeinde zu beachten, ihr in der Pfarrgemeindearbeit gerecht zu werden und Möglichkeiten christlicher Hilfe zu suchen.

 - Was ist die Pfarrgemeinde?
 
  das Gebiet? / die Zuständigkeit?
  
 Zugehörigkeitsgefühl?
- Austausch zwischen den Gruppen fördern
- Ausgangspunkt: Interesse an der Lebenssituation
 
  Bsp: Schule, individuelle Förderung der Kinder? aktuelle Schuldiskussion
    Bsp: Caritas – Familien in Schwierigkeiten
- Besuch Neuzugezogener

 

Für geistliche und fachliche Begleitung seiner Mitglieder zu sorgen.

 - Beispiel: Jungscharbegleitung
- Bedürfnis nach Weiterbildung ist spürbar – Quellen entdecken
 
  Bsp: Up-date
- wichtig: weil PGR nicht nur Funktion ist, sondern ich mit meiner Geschichte und in meiner Lebenssituation gefragt bin

 

Kirchliche Organisationen und Gruppen zu bilden bzw. zu fördern, die Eigenständigkeit dieser Gruppen zu achten und die Aufgaben und Dienste im Hinblick auf die Pfarrgemeinde zu koordinieren

- Koordination - ist nicht gleich – selbst für alles verantwortlich sein
- Eigenständigkeit birgt Gefahr der Vereinsamung
- Terminkonferenz
- ZORO
- AA
(Anonyme Gruppen)
- jede Gruppe einen Ansprechpartner im PGR?
  Senioren?
  Kinderwagentruppe?

 

Wo nur möglich die ökumenische Zusammenarbeit zu suchen und zu fördern

 - Pfarrer – Judentum
- Lange Nacht
der Kirchen
- Firmlinge – Konfirmanden
- ökumenisches Abendlob
- Lücke in der PGR-Ordnung: interreligiöser Dialog
- In der Pfarre sind Dinge möglich, die im „Großen“ noch diskutiert werden
(Kommunion)

 

 

PGR-Klausur
2. Was ist uns wichtig im PGR?

- Ehrlichkeit
- Offenheit
- Achse Jung-Alt
- Begeisterung
- Begeisterung nach außen tragen
- Transparenz der Arbeit
- Gemeinsam auf Christus schauen
- Gemeinsam Krisen bewältigen
- rechtzeitig aufhören
- Aufmerksamkeit für Menschen
- Füreinander Da-Sein
- Mich begrenzen dürfen
- gegenseitiges Vertrauen

______________________________________________________________________________

Visionen - Details

Visionen - Vier Fragen:
1. Was wollen wir, dass wir 2012 über unsere Gemeinde sagen können...

- (neue) Leute werden wahrgenommen / Begrüßungsdienst
- in den Spuren Jesus unterwegs
- ehrlich, neidlos, befreundet
- das Wesentliche nicht aus den Augen verlieren
- das Geplante verwirklichen
- Vertrauensbasis fundamentiert
- Ideen konkretisiert
- gegenseitig begleitet und getragen
- auf Christus hören und ihn im Gebet suchen
- Nahrung für unsere Seelen gefunden
- Quelle in Jesus gefunden
- Gottes Auftrag (Wort) konkretisiert
- Krisen und Misserfolge haben uns nicht entmutigt
- Überforderungen werden rechtszeitig erkannt und Erfolge genossen und
gefeiert

Wir wollen eine Gemeinschaft sein, die Jesus als Mitte hat, auf ihn hört und im Gebet sucht.

Daraus schöpfen wir die Kraft, vertrauensvoll und ehrlich miteinander umzugehen, füreinander da zu sein und konkret zu handeln.

 

Visionen - Vier Fragen:
2. Was wollen wir, dass die Menschen 2012 für ihren Glauben gewonnen haben...

- bewusstes Feiern der Liturgie / Glauben feiern
- Konzentration auf die Wurzeln des Glaubens
- Barmherzigkeit Gottes in der Kirche
- ich bin geliebt und gewollt – alltägliche Annahme
- Glaube nicht Gesetzerfüllung, sondern Begegnung mit Gott
- Begeisterung
- die Liebe Gottes spüren
- Verantwortung als Christ im eigenen Beruf, durch die Kraft der Gemeinschaft,
wahrnehmen
- Zeit haben (uns nehmen) Christus als Mitte zu spüren – den Alltag daher
leichter leben
- Gott hat Sehnsucht nach mir und wartet auf meine Antwort
- ich werde in Krisen und Schwierigkeiten begleitet

Wir wollen Gott suchen in der Feier der Liturgie, im Hören auf sein Wort und in der Begegnung mit dem Nächsten.

 

Visionen - Vier Fragen:
3. Was wollen wir, dass die Menschen 2012 über Pfarre und Kirche wissen...

- Sachinformationen
- Jederzeit willkommen
- offenes Haus
- was wir (Pfarre) vermitteln, incl. Service
- dass sie kommen können und dürfen
- Welche Angebote gibt es und was sind die Angebote?
- Was wissen die Menschen schon?
- Was ist unsere Pfarre, und was nicht, in Bezug auf die röm. kath. Kirche?
- niedrige Hemmschwelle
- Pfarrer leicht erreichbar
- Pfarre hilft – wir bilden ein soziales Netzwerk
- man kann leicht „andocken“
- Brücke zum Lebensraum

Sie sollen wissen, dass unsere Pfarre ein offenes Haus ist. Hier wird Gottesbegegnung ermöglicht. Die Pfarre bildet ein soziales Netzwerk, und bietet auch Brücken nach außen.

 

Visionen - Vier Fragen:
4. Was wollen wir, dass die Menschen 2012 in und mit der Pfarre erlebt haben...

- dass Spaß und Spiritualität Platz haben
- dass ehemaligen Mitarbeitern nachgegangen wird
- dass Gemeinschaft wichtig ist
- dass Christus als „DU“ unsere Mitte ist
- dass wir Feste feiern
- Jung und Alt miteinander
- dass jeder als Du angenommen ist
- dass wir füreinander NETZ sind
- Gemeinschaft untereinander und mit Christus
- Leben in der Pfarre ist greifbar, lebensnah
- wenig persönliche Enttäuschung, Ausgrenzungen vermeiden, Meinungsverschiedenheiten ohne Verlierer
- Erleben der kulturellen Vielfalt; nicht nur in der Liturgie sondern auch im alltäglichen Leben (Bsp. Chinesische Gemeinde)
- Liturgie als Teil des kirchlichen Lebens, der fortwirkt in den Alltag
- Tiefgründigkeit
- am Begrüßungsfest der Neuangekommenen teilgenommen
- ehemalige Minis finden ihren Platz in der Gemeinde
- Jugend hat Platz, Raum, Tradition
- Feste und Aktivitäten sind ein Anliegen vieler
- Hereinkommen ist leicht, Neuzugezogene werden besucht

Die Menschen sollen wissen, dass sie in einer offenen Gemeinschaft, die Christus als ihre Mitte sucht, stets willkommen sind, um Freude, Hilfe und Geborgenheit zu spüren.

 

Visionen - Worin sollen sie konkret werden

• Brücke nach außen
- präsent sein
- tu Gutes und sprich darüber

• Aufbau eines Netzwerkes Nächstenliebe

• ¼ Stunde „Ankommen“ im Gebet bei jeder Sitzung
Die Pfarre als Gebetsgemeinschaft

• Kontakt zu ehemaligen / in der Nähe stehenden aufrecht halten

• 25-40-Jährige

 

 

 

<== HOME


letzte Änderung: 14. Februar 2008 - 14:06 Uhr
© MMII by NepWeb-Team